Benachrichtigung bei neuen Google-Bewertungen einrichten
Google verschickt Benachrichtigungen über neue Bewertungen nur eingeschränkt und nur an das Inhaberkonto. Wer zuverlässig und im ganzen Team informiert sein will, braucht eine eigene Überwachung.
In 60 Sekunden erklärt
Im Google-Unternehmensprofil lassen sich E-Mail-Benachrichtigungen für neue Bewertungen aktivieren. Sie gehen an das angemeldete Konto, landen häufig in selten gelesenen Postfächern und lassen sich nicht nach Sternzahl filtern. Externe Werkzeuge prüfen das Profil regelmäßig, benachrichtigen mehrere Empfänger und können kritische Bewertungen sofort melden, während der Rest gesammelt kommt.
Der Weg über Google
- Im Google-Unternehmensprofil anmelden.
- In den Einstellungen den Bereich für Benachrichtigungen öffnen.
- Benachrichtigungen zu Bewertungen aktivieren.
Grenzen dieses Wegs: Die Mails gehen an das Konto, das das Profil verwaltet – oft ein Konto, auf das nur eine Person Zugriff hat. Eine Unterscheidung zwischen einer Fünf-Sterne- und einer Ein-Stern-Bewertung gibt es nicht, und wer die Mail übersieht, erfährt nichts weiter.
Warum das in der Praxis nicht reicht
Der typische Ablauf in kleinen Betrieben: Das Google-Konto gehört der Inhaberin, die Benachrichtigungen laufen in ein Postfach, das während der Saison kaum jemand öffnet. Die kritische Bewertung von Samstagabend wird am Mittwoch entdeckt – da haben sie bereits Dutzende Interessenten gelesen. Nicht die Antwort ist das Problem, sondern dass sie zu spät kommt.
Was eine eigene Überwachung leisten sollte
- Regelmäßige Prüfung. Ein Intervall von wenigen Stunden reicht aus; einmal täglich ist zu wenig, um am selben Tag zu reagieren.
- Trennung nach Dringlichkeit. Kritische Bewertungen sofort, positive gesammelt als Tages- oder Wochenübersicht.
- Mehrere Empfänger. Nicht nur das Inhaberkonto.
- Sichtbarer Verlauf. Anzahl und Durchschnitt über die Zeit, damit ein Einbruch auffällt.
- Direkter Weg zur Antwort. Benachrichtigung und Antwortmöglichkeit gehören zusammen.
Benachrichtigung allein löst das Problem nicht
Eine Benachrichtigung sagt Ihnen, dass etwas passiert ist – erledigt ist damit nichts. Der Aufwand steckt im nächsten Schritt: eine Antwort formulieren, die sachlich bleibt, auf den konkreten Punkt eingeht und nicht wie ein Textbaustein klingt. Genau daran scheitern die meisten Betriebe, nicht am Erfahren.
Wer ohnehin schon Google-Mails bekommt, sollte deshalb nicht nach einer zweiten Benachrichtigung suchen, sondern nach zwei anderen Dingen: einer Priorisierung, die kritische Bewertungen von belanglosen trennt, und einer Hilfe beim Formulieren.
Häufige Fragen
Bekomme ich von Google eine Push-Nachricht? Über die Google-Maps-App für Unternehmen ist das eingeschränkt möglich, wenn Benachrichtigungen aktiviert sind.
Kann ich mehrere Personen benachrichtigen lassen? Über Google nur, indem weitere Personen als Verwalter des Profils hinzugefügt werden. Externe Werkzeuge lösen das direkt.
Werden auch Bewertungen ohne Text gemeldet? Bei einer zählbasierten Überwachung ja – jede neue Bewertung verändert die Anzahl, unabhängig davon, ob Text vorhanden ist.
Wie schnell erfahre ich von einer neuen Bewertung? Beim Antwort-Assistenten von SterneWidget spätestens am selben oder folgenden Morgen – das Profil wird morgens um 8 und abends um 20 Uhr geprüft. Wichtiger als die Geschwindigkeit ist dort allerdings, dass die Antwort gleich mitgeliefert wird.
Antworten, ohne jedes Mal neu zu formulieren
Der Antwort-Assistent von SterneWidget liefert zu jeder Google-Bewertung drei Antwortvorschläge in wählbarem Ton und zeigt, was noch unbeantwortet ist – auch über mehrere Standorte hinweg. Kostenlos ausprobieren: https://sterne-widget.de/tools/bewertung-beantworten-generator